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a)
Trekkingrad (Laufräder 28").
b) ATB-Rad in der Ausführung wie Trekkingrad jedoch Laufräder 26
" ( wie MTB ) .
zu a) Trekkingräder haben bessere Laufeigenschaften auf Grund der größeren
Laufräder.
zu b) ATB-Räder sind kompakter und die Laufräder sind auf Grund ihres kleineren
Durchmessers stabiler.
Die Frage welche Schaltung brauche ich, hängt im wesentlichen
davon ab, welche Strecken gefahren werden. Überliegend "Flach" oder
auch Strecken mit "Steigungen".
Wenn Sie überliegend flache Strecken fahren, reicht eine 8 oder
9 Gang Nabenschaltung.
Sonst ist eine Kettenschaltung mit 27 Gänge oder eine Rohlofs-14
Gang-Nabenschaltung angebracht.
Wenn Sie beabsichtigen überwiegend befestigte Wege zu fahren, reicht
ein Rad mit Federgabel und einer gefederten Sattelstütze. Die Federgabel
und die gefederte Sattelstütze sollte auf Ihr Körpergewicht abgestimmt
werden. Ein Rad mit Vollfederung bringt für diesen Zweck vom Fahrkomfort
nicht viel mehr, sondern nur mehr Gewicht und Wartungs-Aufwand.
Mit welchen Komponenten Ihr Rad ausgestattet sein sollte, hängt
im wesentliche davon ab, wie viel km pro
Jahr Sie fahren. Bis einer km Leistung von 1500 pro Jahr reicht
eine Shimano-Alivio-Gruppe oder die Gruppe Nexave T 300 . Bis 2500
km pro Jahr die Gruppe Deore alternativ die Gruppe Nexave C 810.
Ab 3000 km pro Jahr sollte mindestens die LX- Gruppe vorgesehen
werden.
Ferner sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Gruppen Komponenten
nicht mit minderwertigen Gruppen-Teilen gemischt worden sind was
oft der Fall ist.
Weitere Infos zu Schaltungen und Gruppen finden Sie unter
» Shimano
und
» Sram
Wichtig ist auch, dass die Laufräder eine Hohlkammer-Felge haben
und geöst sind.
Die ergonomische Anpassung Ihres Rades hängt von Ihren Körperdaten
ab (Schritthöhe, Oberkörperlänge) und Sitzposition die Sie haben
möchten.
Die Anpassung umfasst Rahmen aber auch die Teile wie Lenker,Vorbau,
Sattelstütze und Sattel.
Infos zur richtigen Rahmenhöhe und Sitzposition finden Sie
» Rahmen-Höhe »
Sitzposition
1.0 Sattel-Sattelstütze
Der Sattel sollte nicht zu schmal sein. Ein straffer Sattel ist
besser als ein zu weicher. Wenn Sie kein Vollgefedertes Rad nehmen
sollten Sie über eine gefederte Sattelstütze nachdenken. Gut sind
zur Zeit die Stützen von Airwings, Suntour oder Sitting Bull.
Achtung: Achten Sie bei einer Federsattelstütze
darauf, dass diese im Klemmbereich des Sattels nach hinten gekröpft
ist. Dieses könnte später wichtig sein, für die EINSTELLUNG der
richtigen Trittposition.
2.0 Rahmen
Steifer Rahmen mit konifizierten Rohrdurchmesser und größer ausgelegt
im Steuerrohrbereich.
Anstelle von Vollfederung setzt sich die Kombination aus Federgabel
und Feder-Sattelstütze durch.
Weniger Wartung und keine Probleme bei Fahrten mit Gepäck (Abstimmung-Hinterbau).
Nicht zu langes Oberrohr für kompakte Sitzposition.
3.0 Federgabel
Die Federgabel sollte aufs Fahrergewicht einstellbar sein. Sie sollte
schnell reagieren auf Schläge und Unebenheiten.
Der Federweg sollte ca. 60-80 mm sein. Die Gabel sollte ferner
eine blockier Funktion haben.
4.0 Lenker-Vorbau
Optimal sind ergonomisch gezogene Lenker-Formen mit einer Biegung
zwischen 9 bis 16 °.
Achten Sie auf winkelverstellbare Vorbauten zur Anpassung der Sitzposition.
Billige Ausführungen können bei sportlicher Fahrweise instabil werden.
Ein Lenker in Schulterbreite ist für viele Fahrer optimal. Aber
auch Vorbauten als in verschiedenen Winkeln/Längen sind beim Händler
zur Anpassung erhältlich?
5.0 Beleuchtung
Nabendynamo und LED-Scheinwerfer ist heute Standard. Rücklicht mit
Standlicht Option. Wenn Sie wenig bei Dunkelheit fahren, stellt
sich aber auch die Frage, ob eine Beleuchtung mit LED-Scheinwerfer
nicht reicht oder
gar eine Batterie-Beleuchtung. Beleuchtung mit Nabendynamo bringt
mehr Gewicht.
6.0 Schutzbleche - Kettenschutz
Schutzbleche vorn und hinten möglichst lang. Kettenkasten mit Abdeckung.
7.0 Laufräder
Laufräder: 28"-Laufräder rollen besser geradeaus. 26"-Laufräder
sind robuster und das Rad ist wendiger.
Bei Laufräder darauf achten, dass die Felgen geöst sind und eine
Hohlkammer haben.
Bereifung in Reifenmitte glatt, an den Seiten Stollen für leichtes
Rollen auf Straßen und guter Griffigkeit auf unbefestigte Wege.
Die Reifen sollten auch einen Pannenschutz haben.
Siehe auch der Seite Kaufberatung das Thema
» Laufräder
8.0 Kettenblatt
Großes Kettenblatt 44 oder 48 Zähne für hohe Reisegeschwindigkeit
in der Ebene und Bergab.
Mittleres Kettenblatt 32-34 Zähne. Kleines Kettenblatt 22-24 Zähne.
9.0 Schaltung
Schaltwerk mindestens Shimano Dore besser LX, noch besser XT,
Sram DualDrive oder Nabenschaltungen von Rohloff 14 Gang oder Shimano
8 Gang in Verbindung mit einem 2 Fach Kettenblatt. Eine sehr gute
alternative ist die 9 Fach Nabenschaltung von Sram mit einem 2 Fach
Kettenblatt.
10.0 Bremsen
Hydraulikbremsen werden langsam Standard. Gut sind auch V-Bremsen.
Noch besser sind jedoch Scheibenbremsen für sicheres Bremsen bei
Nässe .
11.0 Gepäckträger
Stabiler Gepäckträger. Hinten nicht mehr als 20 kg aufladen. Besser
das Gepäck auf mehrere Taschen verteilen.
Besser vorne einen Lowrider montieren. Nicht zu viel auf den
Lowrider packen ( ca. je 3,0 kg) wegen der Federgabel.
12.0 Seitenständer
Guter Seitenständer der auch Standfestigkeit mit Gepäck
hat.